Kinder- und familienfreundliche Stadtplanungsentwicklung für Kleve - eine Kinderzukunftswerkstatt der Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen 5, 6 und 7

Bei der räumlichen Entwicklung in Städten und Gemeinden wurden die Bedürfnisse von Kindern aber auch die von älteren Mitbürgern in den letzten Jahrzehnten oftmals nicht genügend berücksichtigt. Auch Kleve steht durch großflächige Neubauten in der Gefahr, immer mehr Freiflächen, auf denen sich Kinder draußen im Freien aufhalten können, zu verlieren. Aber Kinder und Jugendliche, die ohne geeignete Spielräume im Freien aufwachsen, weisen öfters Defizite in ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung auf. Kinder und Jugendliche kennen ihre Lebenswelt und ihre Bedürfnisse; sie sind Experten ihrer eigenen Situation. Daraus resultiert für die planenden Erwachsenen die Verpflichtung, Kinder und Jugendliche an Entscheidungsprozessen teilhaben zu lassen. Die Planer lernen dabei, Freiräume aus dem Blickwinkel von Kindern und Jugendlichen zu sehen und zu bewerten. Dies stärkt die alltagsdemokratische Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen, macht gleichzeitig die Stadt für Familien attraktiv und erhöht die Lebensqualität für alle Generationen.

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Kinder und Jugendliche kennen ihre Lebenswelt und ihre Bedürfnisse; sie sind Experten ihrer eigenen Situation. Daraus resultiert für die planenden Erwachsenen die Verpflichtung, Kinder und Jugendliche an Entscheidungsprozessen teilhaben zu lassen. Die Planer lernen dabei, Freiräume aus dem Blickwinkel von Kindern und Jugendlichen zu sehen und zu bewerten. Dies stärkt die alltagsdemokratische Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen, macht gleichzeitig die Stadt für Familien attraktiv und erhöht die Lebensqualität für alle Generationen.

Kinderfreundlichkeit ist zu einem Thema der Stadtentwicklung in Kleve geworden, was u.a. in dem Integrierten Handlungskonzept (Näheres hier) der Stadt deutlich wird. In dem Problemaufriss zu einer Maßnahmenmatrix wird auf die wenigen Angebote und fehlende Erlebnisqualität für Kinder im Innenstadtbereich hingewiesen. Daraus folgt die Empfehlung zur Aufstellung eines Masterplans Kinderfreundliche Innenstadt. Das Integrierte Handlungsprogramm bildet die Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln aus der Städtebauförderung des Landes NRW. Eine erwartete Bewilligung führt zur Umsetzung der im Handlungskonzept beschriebenen Konzepte einschließlich der Umsetzung von baulichen Maßnahmen.

Die beabsichtigte Aufstellung eines Masterplans Kinderfreundliche Innenstadt trifft auf die Intention des Konrad Adenauer Gymnasiums, die Stadtentwicklung der Stadt Kleve zum Anlass für eine kontinuierliche Mitwirkung der Schüler zu nehmen.

Der Masterplan sowie die Möglichkeit der Umsetzung stellten die Grundlage für die Beteiligung der Schüler dar. Die in dem Handlungsprogramm abgebildete Gebietsabgrenzung bildete den Bezugsrahmen für die Beteiligung von Kindern. Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 a, 5 b, 5 c, 6 a, 6 b, 6 c, 7 a und 7 b des Konrad-Adenauer-Gymnasiums haben sich am 24. und 25. September 2014 an dieser Kinderzukunftswerkstatt beteiligt.

Weitere Informationen zu dieser Zukunftswerkstatt:

Die ersten Schritte: KlimaAtelier in der Klever Stadthalle

Das Integrierte Handlungskonzept der Stadt Kleve

Kinderzukunftswerkstatt am 24./25.9.2014 für die Jahrgänge 5 bis 7

Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Kleve zum Jahreswechsel 2014/15

Broschüre mit den Ergebnissen der Kinderzukunftswertstatt und den Empfehlungen der Kinder für eine kinderfreundliche Stadtplanungsentwicklung in Kleve.

Weitere Schritte im Jahr 2016: Schüler präsentieren ihre Ideen für eine kinderfreundlichere Stadtplanungsentwicklung auf dem Infomarkt der Stadt Kleve zum Integrierten Handlungskonzept in der Stadthalle am 17. März 2016.

Nähere Informationen hier.

Auf der Grundlage der damals von den Schüler unserer Schule erarbeiteten Ergebnisse führten am 2. Juni 2016 neben unseren Schülern weitere aus Klever Grund- und Sekundarschulen stammenden Schüler den ersten Workshop durch, und am 22. September 2016 den zweiten. Die Schülerinnen und Schüler unserer Schule sind stolz, dass ihre Ergebnisse auf fruchtbaren Boden gefallen sind, und sie nun mit Kindern und Jugendlichen anderer Schulen in diesem Bereich unter der Federführung von JAS (Jugend Architekur Stadt) aus Essen und dem Architektenbüro Dirk E. Haas (Reflex Architects Urbanists) weiterplanen dürfen.

Der 1. Workshops "Junge Mitte":

Einladung der Stadt Kleve

Erste Teil-Ergebnisse:

Workshoparbeit

Stadt-IO

Jugend-Architektur-Stadt

Die Presse berichtete:

Rheinische Post

Der 2. Workshop "Junge Mitte"

Einladung der Stadt Kleve

Impressionen vom 2. Workshop am 22. September 2016 in der VHS Kleve

Bericht auf der Homepage der STADT KLEVE vom Informationsabend zum Thema "Junge Mitte - eine kinder- und jugendfreundliche Innenstadt für Kleve"

Workshop "Junge Mitte" plädiert für ein Hundertwasserhaus in Kleve - Bericht der Rheinischen Post vom 7.11.2016