Einladung vom Museum Kurhaus

Frau Vlasic, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum Kurhaus, schrieb eine Mail an die Klasse des Konrad-Adenauer-Gymnasiums:  "Wir haben heute den schönen Artikel in der Rheinischen Post gelesen http://www.rp-online.de/niederrhein-nord/kleve/nachrichten/schueler-finden-alte-klever-mineralquelle-1.3205433. Darum ging es um die Klasse 5a des Konrad-Adenauer-Gymnasiums, die das Klever Wasser gefunden hat und sich den Stahlbrunnen zurückwünscht. Da es genau um dieses Thema in unserer neuen Ausstellung „Balnea – Architekturgeschichte des Bades“ im Museum B.C. Koekkoek-Haus geht, möchten wir exakt diese Klasse zu einer kostenlosen Führung zu ihrem Wunschtermin durch das Museum und die Ausstellung einladen. Die Kosten würden – das wurde spontan geregelt und so ausgemacht – von unserem Freundeskreis übernommen. Dem gefällt das Engagement der Kinder sehr gut."

Am 14. März 2013 war es soweit. Um 13.30 Uhr lief die Klasse am Konrad-Adenauer-Gymnasium los und war pünktlich um 14.15 Uhr im Museum, wo sie von Mitgliedern des Fördervereins und von Redakteuren und Pressefotografen empfangen wurde. Nach der herzlichen Begrüßung began die Rundführung durch die Ausstellung "Balnea - Architekturgeschichte des Bades" , von der die Schüler sehr angetan waren. Sehr großes Interesse unter anderem die Modellnachbauten des Klever Kurhauses und der Stahlquelle, denn die Schüler sind dabei, auf verschiedenster Art eigene Stahlbrunnenmodelle zu erstellen. Bisher dienten ihnen dazu nur historische Postkartenaufnahmen. Das Modell aus der Ausstellung ist als Vorlage für ihre Modelle den Schülern jedoch wesentlich konkreter.

Im oberen Stockwerk des Museums vermittelten Zeichnungen und Graphiken des 18. und 19. Jahrhunderts den Schülern die Blütezeit des Klever Kurlebens mit seinen Hotels, Parkanlagen und dem lebhaften Kurbetrieb. Dabei kam den Schülern ein ganz besonderer Gedanke: Wie wäre es, wenn in Anlehnung an seine bedeutungsvollen Tage als Bad Cleve die Stadt ein Wellnessbad errichten würde, als Teil des neuen Schwimmbades oder auch separat in der Nähe der Heilquelle, zum Beispiel auf der Fläche des ehemaligen Schützenhauses? Hier ließe sich dann neben dem Wellnessbad ein neues Kulturhaus errichten mit großzügigen Außenanlagen, in denen u. a. die Cinque-Sommernacht, das Klever Lichterfest etc. stattfinden könnten.

Aufnahmen: Kristina Hendrickx

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