logo_dkhw_quadratisch.jpgunterstützt die Kinderzukunftswerkstatt des Konrad-Adenauer-Gymnasiums 

                  mit 2207 Euro – Schecküberreichung durch Regierungspräsidentin Anne Lütkes am 29.1.2015

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Eine Zukunftswerkstatt ist eine bewährte Methode, bei der man Probleme löst mit Hilfe zum Teil ganz neuer Ideen. Aktiv die Zukunft gestalten, heißt die Devise, mit Vertrauen auf die eigene Kraft. Die Kinderzukunftswerkstatt setzt bei denen an, für die die Zukunft entworfen wird: bei den jungen Menschen. Hier lernen sie ihre Kreativität zu nutzen zum Lösen von Problemen. Bei der ersten Kinderzukunftswerkstatt des Konrad-Adenauer-Gymnasiums im Herbst letzten Jahres setzten sich Schüler der Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 sehr erfolgreich mit dem Thema „Kinderfreundliche Stadtbebauungsentwicklung für Kleve“ auseinander und lieferten der Stadt einen Maßnahmenkatalog, der, so Herr Dirk Posdena vom Bau- und Planungsamt der Stadt Kleve, bei zukünftigen Planungen auf jeden Fall  Berücksichtigung finden soll.

Zukunftswerkstätten können nicht nur lokale sondern auch weltweite Themen betreffen, wie zum Beispiel den Schutz des Erdklimas. Biologieoberstufenschüler des Konrad-Adenauer-Gymnasiums setzen sich zur Zeit aktuell mit diesem Themenbereich auseinander und führen eine umweltbezogene Kinderzukunftswerkstatt mit Unterstufenschülern und Schülern aus verschiedenen Grundschulen durch. Dabei arbeiten die Teilnehmer mit der Methode einer Zukunftswerkstatt doppelt. Zum einen planen die Oberstufenschüler selbst ihre inhaltlichen und methodischen Ansätze, die sie den jüngeren Schülern aus den Grundklassen und den Unterstufenklassen so vorstellen, dass diese wiederum auf ihre Weise ihre persönlichen Umsetzungsmöglichkeiten planen und durchführen können. Umweltschutz, will er gelingen, muss von vielen gemeinsam getragen werden. Dies kann eine Kinderzukunftswerkstatt initiieren.

Gleichzeitig will eine Kinderzukunftswerkstatt zu demokratischem Denken und Handeln erziehen. Denn darin besteht auch eine der wichtigen Aufgaben von Schule heute. Dies lässt sich vor allem erlernen durch handlungsorientierte Projekte, die aus dem Lebensumfeld der Schüler stammen, wie eben in Kinderzukunftswerkstätten. Denn in diesen dürfen die Schüler nicht nur ihre Planungsideen äußern, sondern sollen gleichzeitig auch lernen, den anderen zuzuhören, sich mit ihnen auszutauschen und schließlich demokratische Entscheidungsfindungen zu erfahren und zu akzeptieren. Diese Schüler von heute werden die Demokraten von morgen sein.

Über die Gewährung eines Zuschusses von 2207 Euro für das Projekt "Kinderzukunftswerkstatt" freuen sich die Schüler und Lehrer des Konrad-Adenauer-Gymnasiums Kleve sehr. Sie ist Anerkennung für das bisher Erreichte und gleichzeitig Anlass, sich noch intensiver für die Rechte der Kinder und ihre Umsetzung durch die Einrichtung von Kinderzukunftswerkstätten einzusetzen.

Besonders freut sich die Schulgemeinschaft darüber, dass der Scheck an die Schüler überreicht wurde von Frau Anne Lütkes, Regierungspräsidentin aus Düsseldorf und Schatzmeisterin des Deutschen Komitees für UNICEF. Dabei waren die 29 Schülerinnen und Schüler des Biologie-Leistungskurses des Konrad-Adenauer-Gymnasiums, ihre jüngeren Mitschülerinnen und Mitschüler aus den Klassen 5 a, 5 b und 6 a und auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 b der Kellener Willibrord-Grundschule zusammen mit ihrem Lehrer Stefan Nicolas. Gemeinsam stellten die Schüler ihre Teilprojekte Frau Anne Lütkes vor. In ihnen geht es u. a. um die Schonung von Rohstoffen, um die Reduzierung des ökologischen Fußabdruckes, um weniger Fleischkonsum, die Erstellung von aufforderungsintensiven Umweltplakaten, die Verringerung der Umweltverschmutzung durch Öl und Plastik und vor allem um die Entlastung der Umwelt von klimaschädlichen Gasen durch bewusstes Einsparen von Strom. Zu letzterem hat eine Oberstufenschülergruppe zwei Aufkleber entworfen, die, angebracht neben Lichtschaltern, in öffentlichen Gebäuden den letzten, der den Raum verlässt, daran erinnern soll, zur Schonung der Umwelt das Licht auszuschalten.

Die Schüler freuten sich, allen Anwesenden diese Aufkleber überreichen zu können in der Hoffnung, dass sie in öffentlichen Gebäuden eingesetzt werden. Denn Umweltschutz, will er gelingen, muss von vielen gemeinsam getragen werden.

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