Mitmachen Nehmen Sie Kontakt auf über post@kinderzukunftswerkstatt.de.
Zukunftsideen präsentieren Stellen Sie die Zukunftsideen Ihrer Kindergruppe der Öffentlichkeit vor!
Austauschen Tauschen Sie sich mit anderen Kindergruppen aus und dokumentieren Sie die Schritte Ihrer Projekt-Realisierung.

Die Kinderzukunftswerkstatt geht online

Die Zukunftsforschern Robert Jungk, Rüdiger Lutz und Norbert R. Müllert begründeten die Methode der Zukunftswerkstatt, die Phantasie anzuregen, um mit neuen Ideen Lösungen für gesellschaftliche Probleme zu entwickeln.

Für wen aber planen die Zukunftsforscher? Vor allem für die Generation ihrer Kinder! Von daher schon sollten gerade auch die Kinder in die Planung ihrer Zukunft miteinbezogen werden. So werden Kinder vom Objekt der Zukunftsplanung zum Subjekt eben dieser Planung und dadurch im Zuge nachfolgender Entwicklungen Personen, die sich vom lokalen Handlungskontext größere Handlungsräume erschließen können – handelnde, selbstbewusste Demokraten.

Eine Kinderzukunftswerkstatt lässt sich überall dort einsetzen, wo Menschengruppen Probleme gemeinsam lösen wollen. Die Werkstattarbeit der Kinder bedarf jedoch einer intensiven Vorbereitung und Betreuung durch Erwachsene.

Hier setzt die Internetseite „Kinderzukunftswerkstatt“ an. Sie möchte Kindern Mut machen, ihre Zukunft gemeinsam mit anderen mitzuplanen und anderen Kindergruppen die Möglichkeit bietet, selbst Kinderzukunftswerkstätten durchzuführen. Informationen, wie eine Kinderzukunftswerkstatt durchgeführt werden kann, findet man hier. Der erste Schritt zur Veröffentlichung auf dieser Homepage: ein begleitender Erwachsene nimmt Kontakt auf über: post@kinderzukunftswerkstatt.de

Logo_bunt_rote_schrift.png

Kinderzukunftswerkstätten am Konrad-Adenauer-Gymnasium Kleve:

1. Reaktivierung der historischen Quelle von Kleve

Start der ersten Kinderzukunftswerkstatt, bei der Schüler einer 5er Klasse einen Brief an den Bürgermeister schrieben, zur Reaktivierung der historischen Heilquelle von Kleve.

2. Kinderfreundliche Stadtplanungsentwicklung für Kleve

Schüler der Jahrgänge 5, 6 und 7 setzten sich dafür ein, dass bei neuen Stadtplanungen auch die Bedürfnisse der Kinder mehr Berücksichtigung finden.

3. Globales Klima - lokales Handeln. Wir schützen unsere Umwelt.

Zukunftswerkstätten können nicht nur lokale sondern auch weltweite Themen betreffen, wie zum Beispiel den Schutz des Erdklimas. Biologieoberstufenschüler des Konrad-Adenauer-Gymnasiums setzen sich zur Zeit aktuell mit diesem Themenbereich auseinander und führen eine umweltbezogene Kinderzukunftswerkstatt mit Unterstufenschülern und Schülern aus verschiedenen Grundschulen durch. Dabei arbeiten die Teilnehmer mit der Methode einer Zukunftswerkstatt doppelt. Zum einen planen die Oberstufenschüler selbst ihre inhaltlichen und methodischen Ansätze, die sie den jüngeren Schülern aus den Grundklassen und den Unterstufenklassen so vorstellen, dass diese wiederum auf ihre Weise ihre persönlichen Umsetzungsmöglichkeiten planen und durchführen können. Umweltschutz, will er gelingen, muss von vielen gemeinsam getragen werden. Dies kann eine Kinderzukunftswerkstatt initiieren.

Des Weiteren haben die Biologie-Leistungskursschüler einen Sticker entwickelt, welche an Lichtschaltern platziert dafür sorgen sollen, dass jeder, der einen Raum verlässt, daran erinnert wird, das Licht auszuschalten, da selbst dieser kleine Handgriff einen Anfang darstellt. Dabei geht es den Schüler vor allem jedoch um eine Bewusstseinsänderung des Einzelnen: „Jeder Mensch ist Teil des Problems aber auch Teil der Lösung!“ Näheres zum Projekt und auch den Klimaschutz-Sticker zum Runterladen und Ausdrucken finden Sie hier.

... weiter lesen.
1 Kommentar Veröffentlicht von Wolfgang Tyssen am 17. Februar 2016.